Okay okay ich gebe es zu. Sehr lange Zeit gehörte ich auch zu den Menschen, die so ihre Vorurteile über ihn hatten. Schon der Name.. „Grünkern“… das klang bereits viel zu gesund um gut schmecken zu können. Ich kannte dieses mysteriöse Getreide nicht, hatte aber den ein oder anderen Witz über Menschen gehört, die selbiges zu sich nehmen.
Grünkern ist übrigens nichts anderes als Dinkel, der halbreif geerntet wird, daher auch der Name Grünkern.

Vor einigen Monaten probierte ich ein veganes Braten-Rezept aus, eine Zutat davon war Grünkern. Der Braten war sehr lecker und ich habe den Verzehr unbeschadet überlebt. 😉
Gestern dann war es soweit: ich bekenne mich nun zum offiziellen Grünkern-Fan!
Zum Abendessen gab es eine Bolognese mit Grünkern, die war sowas von lecker! KÖSTLICH, sag ich euch! Falls ihr also auch zu den Grünkern-Skeptikern gehört, probiert unbedingt mal Grünkern statt Soja (oder statt Hackfleisch 😉 ) in eurer Bolognese!

Hier das Rezept und ein auf-die-Schnelle-Foto, gerade noch geknipst bevor alles in den huuuungrigen Magen wanderte:

Grünkern-Bolognese
Grünkern-Bolognese

Zutaten:

  • 80 g Grünkern
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 600 g geschälte Tomaten
  • 500 ml heiße Gemüsebrühe
  • Rotwein
  • Basilikum
  • Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Koriander
  • Thymian
  • Majoran
  • Oregano

Zubereitung

  • Grünkern grob schroten und in einem Topf ohne Öl rösten, bis er etwas dunkler wird.
  • Mit Gemüsebrühe ablöschen, kurz aufkochen, dann Topf vom Herd nehmen und Masse ca. 20 Minuten quellen lassen.
  • Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl in der Pfann anbraten (eigentlich gehört in eine Bolognese noch Karotten und Sellerie, ich hatte aber beides nicht daheim).
  • Grünkern hinzugeben und kurz mit anbraten.
  • Tomaten und Rotwein hinzugeben, das Ganze ca. Minuten köcheln lassen.
  • Tomatenmark, Kräuter sowie Gewürze hinzugeben, kurz mitköcheln und entsprechend abschmecken.

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