Ca. 1,5 Jahre habe ich mich vegan ernährt. Danach folgten „hin und wieder Ausnahmen“, welche in den letzten Monaten zur Regelmäßigkeit wurden. Zwar habe ich daheim weiterhin vegan gekocht, doch unterwegs habe ich wieder so ziemlich alles gegessen. Damit fühle ich mich nicht gut. Ich habe den Entschluss gefasst, tierische Produkte wieder von meinem Speiseplan zu streichen, da ich die Erfahrung gemacht habe, mich so deutlich wohler zu fühlen.

Generell möchte ich einen bewussteren Umgang mit dem Thema Essen pflegen. Ich würde gerne gesünder essen, merke aber, dass ich daran scheitere, noch keine gewohnten Strategien zu haben. Ich möchte frisches, knackiges Essen mit zur Arbeit nehmen und dieses mit Ruhe und im entspannten Zustand zu mir nehmen, anstatt in Hektik irgendein Brötchen mit Käse (oder was auch immer) hinunter zu schlingen.

In den letzten Monaten entdeckte ich die Welt der Rohkost und verliebte mich. Dazu werde ich noch eine eigene Linksammlung anlegen, denn was es da draußen an Blogs zu diesem Thema zu entdecken gibt, ist wirklich inspirierend!

Doch ganz gleich was ich esse, mir fällt auf, dass es eher darauf ankommt wie ich esse. Anstatt etwas hinunter zu schlingen oder mir etwas „rein zu drücken“, möchte ich achtsam essen. Ich möchte mir bewusst sein, was und warum ich es esse. Habe ich gerade wirklich Hunger oder ist es nur Appetit? Brauche ich gerade essbare Nahrung, oder fehlt es mir an Nahrung ganz anderer Art, z.B. Verbindung, Nähe, Sicherheit?

Mir kam die Idee, dass ich, bevor ich den ersten Bissen der Mahlzeit zu mir nehme, kurz in mich gehen könnte, wie eine Art Zentrierung / Meditation / Gebet.
Ich könnte mich gezielt auf die Speise vor mir konzentrieren:
Dankbar sein, dass ich sie mir zubereitet habe.
Dankbar sein, dass ich freien Zugang zu diesen Lebensmitteln habe.

Das wird sicher ungewohnt, doch ich möchte es wirklich gerne eine Zeit lang ausprobieren, um mir bewusst zu machen, welche Energien ich meinem Körper zufüge.

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